Die Entdeckung der Thailändischen Küche
Die thailändische Küche besticht durch das Gleichgewicht ihrer Aromen und die Fülle ihrer regionalen Spezialitäten. Entdecken Sie, was ihre Identität ausmacht und ihren enormen weltweiten Erfolg erklärt.
Die thailändische Küche ist zu einer der beliebtesten Küchen der Welt geworden. Der Erfolg der in internationalen Großstädten etablierten Thai-Restaurants ist ein Zeugnis dieser phänomenalen Popularität. Aber die authentische Erfahrung dieser Küche im Land ihrer Herkunft zu machen – das ist wirklich etwas ganz anderes!
Die Küche Thailands, eine ausgewogene Kombination von fünf Geschmacksrichtungen
Die Thai-Küche bietet eine große Vielfalt an Aromen und Geschmäckern. Sie verwendet reichlich Kräuter, Gewürze und viele andere frische Zutaten vom Markt.
Ausgewogenheit und Harmonie sind zwei der Qualitäten, die sie so berühmt machen. Die Thai-Küche beruht tatsächlich auf einer interessanten Kombination von fünf grundlegenden Geschmacksrichtungen – scharf, süß, sauer, salzig und bitter – die Kontrast bieten und gleichzeitig den Geschmack und die Textur jedes Gerichts ergänzen.
Kokosmilch, Meeresfrüchte und Früchte spielen ebenfalls eine Schlüsselrolle in der thailändischen Küche.
Vier regionale Küchen
Um die Thai-Küche richtig zu beschreiben, muss man zwischen den vier unterschiedlichen Regionen des Landes unterscheiden: Norden, Nordosten, Zentralregion und Osten.
Im Laufe der Jahrhunderte haben die regionalen Küchen verschiedene kulturelle und ethnische Einflüsse erfahren, die dazu führten, dass sie orientalische und westliche Elemente integrierten, während sie ihren einzigartigen Charakter bewahrten
Hier sind die beliebtesten Gerichte in jeder Region:
Im Norden: Khao Soy (Curry-Nudeln), Kaeng Hang Le (Schweinefleisch-Curry), Sai Ua (würzige Schweinewurst), Khantoke-Dinner (traditionelle Mahlzeit, bei der die Gäste um einen niedrigen Tisch sitzen), und gedämpfter Reis.
Im Nordosten: Som Tam (grüner Papayasalat), Laap (Hackfleischsalat), Kai Yang (gegrilltes Huhn), und gedämpfter Reis.
In der Zentralregion: Kaeng Khiao Wan (grünes Curry), Tom Yum (scharfe und saure Suppe), Tom Kha (cremige, scharfe und bittere Suppe), Yum (würziger Salat), Nudelgerichte und gedämpfter Reis.
Im Süden: Kaeng Tai Pla (würziges Fisch-Curry), Kaeng Leuang (gelbes Curry), Kaeng Mussaman (mildes Curry), Khao Yam Nam Budu (Reissalat), Satay (gegrillte Fleischspieße mit würziger Erdnusssauce), und gedämpfter Reis.
Die Thai-Restaurants

Restaurants mit authentischer Thai-Küche sind leicht zu finden und bieten oft ein vollständiges Sortiment an Gerichten.
Bei der Besichtigung einer Provinz oder Region werden Sie immer etwas Neues zu probieren finden. Lokale Restaurants und Lebensmittelstände bieten typische Gerichte und Atmosphäre.
In großen Städten bieten Restaurants, Hotels und Einkaufszentren ein breiteres Sortiment, einschließlich nicht-thailändischer Gerichte, vegetarischer oder Bio-Küche.
Die Thai-Küche erlernen
Die Thai-Küche ist eine der Hauptattraktionen Thailands. Es ist daher nicht überraschend, dass viele Reisende ihre Geheimnisse erlernen möchten. Aus diesem Grund sind in den letzten Jahren viele Schulen für Thai-Küche im ganzen Königreich entstanden.
Eine Thai-Kochschule in Bangkok oder in den Hauptprovinzen des Landes zu finden (besonders in Chiang Mai) ist wirklich sehr einfach. Es gibt nämlich viele, die Grundkenntnisse unterrichten, mit denen Sie später zu Hause problemlos eine Mahlzeit wie ein echter siamesischer Chef zubereiten können!
Gut zu wissen
Thai-Kochkurse werden auch oft von Hotels angeboten, die sich in großen Touristenzentren wie Chiang Mai, Phuket, Krabi, Koh Samui, Hua Hin und Pattaya befinden.
Häufig gestellte Fragen
Die Kochkurse kosten je nach Stadt und Schule zwischen 800 und 3000 Baht. Die Kurse in Bangkok und Chiang Mai bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das Schärfeniveau variiert je nach Region. Sie können in Restaurants immer „mai pet" (nicht scharf) bestellen.
Bevorzugen Sie Straßenstände, die von Einheimischen besucht werden, und Familienrestaurants in Wohnvierteln.


