
Der Krabbenmarkt von Kep
Der Krabbenmarkt von Kep
Psah Kdam, der Krabbenmarkt von Kep, verbindet Netzfischerei, Meeresfrüchte-Stände und Restaurants, in denen man die Spezialität der Stadt – die blaue Krabbe – genießt.
Der Krabbenmarkt von Kep, im Khmer Psah Kdam genannt, ist das Herzstück der kleinen Küstenstadt im Süden von Cambodge. Dieser überdachte Markt ist durch einen langen Holzsteg mit dem Meer verbunden und konzentriert die lokale Fischereiwirtschaft, den Verkauf von Meeresprodukten und eine Reihe von Restaurants, in denen man die Spezialität der Stadt genießt: die blaue Krabbe.
Warum den Krabbenmarkt von Kep besuchen
Die Krabbe ist das Wahrzeichen der Stadt Kep. Eine Willkommenstatue, die wenige Dutzend Meter vom großen Strand entfernt errichtet wurde, zeigt eine blaue Krabbe mit der Botschaft „Welcome to Kep". Diese Identität ist nicht nur ikonografisch: Die Krabbenmascherei bestimmt das lokale Leben und versorgt die Tische im ganzen Süden des Landes.
Das Besondere des Ortes liegt in der seltenen Verbindung von lebendiger Fischereiwirtschaft, Frischmarkt und Restaurants, die direkt den Fang des Tages servieren. Sie sehen die Fischer arbeiten, die Körbe hochkommen, und kosten die Krabbe wenige Meter weiter.
Was man sehen und tun kann
Die Fischereitätigkeit
Auf dem Holzsteg, der die Küste neben dem Markt säumt, arbeiten Fischer tagtäglich. Da die Küste flach ist, sind Krabben mit blauen Scheren dort reichlich vorhanden. Die verwendete Technik ist das Netzwerfen, das vom Steg aus ausgelegt und wieder eingezogen wird. In der Früh sieht man auch einige Boote und Trawler etwas weiter draußen. Der Austausch zwischen Fischern über die Tagesbeute findet wenige Meter von Ihnen entfernt statt.
Der überdachte Markt
Unter der Markthalle bieten die Stände an:
- blaue, schwarze und weiße Krabben;
- verschiedene Muscheln und Meeresfrüchte;
- Kampot-Pfeffer, angebaut in der Nähe;
- frischen Fisch je nach Angebot.
Die Gänge sind eng und der Boden oft nass und rutschig: Gehen Sie vorsichtig vor und tragen Sie geschlossenes Schuhwerk, das gut hält.
Die Meeresfrüchte-Restaurants
Wenn Sie der Marktstraße folgen, gelangen Sie zu einer Reihe von Restaurants, die sich direkt aus den Ständen versorgen. Ihre Terrassen blicken aufs Meer, und bei klarem Wetter sieht man in der Ferne die Hügel der vietnamesischen Insel Phú Quốc. Zu den etablierten Restaurants zählen Kimly und Holy Crab. Die Speisekarte dreht sich um die Krabbe: gegrillt, angebraten, in Kampot-Pfeffer-Sauce, mit Kokosmilch, Zitronengras oder Ingwer.
Praktische Informationen
- Öffnungszeiten: Der Markt ist tagsüber geöffnet, mit dichteren Aktivitäten morgens (Fischereiankunft) und zur Mittagszeit.
- Budget: Eine Krabbenmahlzeit in den Marktrestaurants bleibt nach westlichen Standards günstig; Preise pro Kilo an den Ständen sind verhandelbar.
- Zahlungsweise: Bringen Sie Bargeld mit (Riel und US-Dollar werden akzeptiert).
- Kleidung: Geschlossenes Schuhwerk empfohlen, rutschiger Boden.
- Fotografie: Fragen Sie vorher, bevor Sie Verkäufer und Fischer fotografieren.
Wann man hingeht
Der Markt ist das ganze Jahr über geöffnet. Die Trockenzeit von November bis April bietet die angenehmsten Bedingungen, um die Terrassen und die Bucht zu genießen. Die Fischerei auf blaue Krabben ist einen großen Teil des Jahres über aktiv, mit Variationen je nach Gezeitenstand: Bei Ebbe sind die Fischer direkt vom Steg aus sichtbar. Um die Anlandungen zu sehen, kommen Sie morgens. Um bei Licht auf Phú Quốc zu Mittag zu essen, spät morgens bis früher Nachmittag.
Wie man hinkommt
- Vom Zentrum von Kep: Der Markt ist nur wenige Minuten mit dem Tuk-Tuk oder Fahrrad entfernt, an der Küstenstraße.
- Von Kampot: Etwa 25 km, also 30 bis 45 Minuten mit dem Taxi oder dem Langstrecken-Tuk-Tuk.
- Von Phnom Penh: 3 bis 4 Stunden Fahrt mit Bus, Minibus oder Privatwagen bis nach Kep.
Was man in der Umgebung sehen kann
- Der Nationalpark Kep: Wanderwege in Schleifen in den bewaldeten Hügeln über der Stadt.
- Rabbit Island (Koh Tonsay): Mit dem Boot vom Anlegeplatz in Kep erreichbar, Strände und Meeresfrüchte-Mittagessen.
- Kampot: Flussstadt, bekannt für ihre Pfefferpflanzungen und Kolonialarchitektur.
- Die Kampot-Pfefferpflanzungen: Geführte Touren mit Verkostung im Hinterland zwischen Kep und Kampot.
Häufig gestellte Fragen
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Ein kurzer aber prägnanter Stopp in einer Reiseroute durch den Süden von Cambodge, der Krabbenmarkt von Kep passt natürlich zu Kampot, der Kaninchen-Insel und dem Nationalpark. Um eine maßgeschneiderte Reise zu planen, konsultieren Sie unsere Reisen nach Cambodge.
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