Gesetze und Gepflogenheiten in Thailand respektieren

Gesetze und Gepflogenheiten in Thailand respektieren

Gesetze und Gepflogenheiten in Thailand respektieren

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Gesetze, Benimmregeln, Alkohol, Reisepass, Führerschein, Tempel und Respekt vor dem König: Dieser Leitfaden fasst die wesentlichen Punkte zusammen, um Missverständnisse während Ihres Thailand-Aufenthalts zu vermeiden.

Die Sitten und Bräuche sowie die thailändischen Gesetze unterscheiden sich teilweise grundlegend von denen in Deutschland. Das Missachten einer Regelung, die wir als geringfügig einstufen könnten, kann in einer anderen Kultur Anstoß erregen und Unbehagen auslösen.

Einige Gesetze müssen unbedingt befolgt werden, und unser Status als ausländischer Tourist bietet keineswegs Immunität.

Damit Ihr Aufenthalt in Thailand reibungslos verläuft, möchten wir Sie hier an einige wichtige Regeln erinnern, die nicht missachtet werden sollten.

Immer seinen Reisepass bei sich tragen

In Thailand schreibt das Gesetz vor, dass alle Ausländer ihren Reisepass oder Ausweispapiere immer bei sich haben müssen. Falls Sie ungern mit Ihrem Reisepass umhergehen, ist eine einfache Fotokopie ausreichend.

Führerschein beim Fahren eines motorisierten Fahrzeugs erforderlich

Nach der thailändischen Gesetzgebung müssen Sie beim Fahren eines motorisierten Fahrzeugs in Thailand Ihren Führerschein und einen internationalen Führerschein mitführen.

Ihr internationaler Führerschein erlaubt Ihnen nicht, ein Motorrad zu fahren, wenn die Felder A und A1 nicht gestempelt sind. Dies hindert Sie jedoch nicht daran, einen Roller oder ein Motorrad zu mieten – Vermieter fragen normalerweise nicht nach Papieren. Es ist jedoch nicht selten, bei einer Polizeikontrolle angehalten zu werden. Sind Ihre Papiere nicht in Ordnung, droht Ihnen eine Geldbuße.

Darüber hinaus sind Motorradversicherungen zwar in Thailand obligatorisch, decken aber nicht die "Haftpflicht" ab, da es sich nur um eine Drittversicherung handelt und nicht um eine Vollversicherung.

Import von Tabak und Alkohol

Das Einfuhrgesetz für Tabak und Alkohol ist in Thailand zunehmend restriktiv. Es wird bereits bei Ihrer Ankunft am Flughafen Bangkok angewandt. Es begrenzt das Einfuhrrecht auf nur 1 Liter Alkohol und 200 Zigaretten pro Person. Die Strafen für Verstöße gegen diese Beschränkungen sind sehr hoch und können bis zu 2.000 Euro für eine einzige Stange Zigaretten betragen.

Es ist bekannt, dass der Besitz von Betäubungsmitteln in Thailand schwer bestraft wird. Dies kann zu Ausweisung oder sogar Inhaftierung führen.

Die neue Alkoholregelung von 2005

Sie sollten auch die neue Regelung von 2005 bezüglich Alkohol beachten. Das Gesetz schreibt daher vor, dass:

● der Verkauf und Konsum von Alkohol (und Bier), auch im Restaurant, auf bestimmte Zeiten beschränkt ist.

● Bars und Diskotheken den Zutritt für Minderjährige verbieten, auch wenn sie begleitet werden;

● der Verkauf von Alkohol und Tabak nur Erwachsenen vorbehalten ist,

● das Rauchen in öffentlichen Bereichen verboten ist.

Export von Kunstobjekten und religiösen Gegenständen

In Thailand wird der Export von Kunstobjekten und religiösen Gegenständen streng kontrolliert. Nach dem Grundsatz "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" erfordert jedes Kunstobjekt – ob echte Antiquität, Kopie oder modernes Kunstwerk – einen Zertifikatantrag beim Büro für Künstlerische Angelegenheiten. Die Regeln sind noch strenger bei religiösen Objekten und besonders bei "unvollständigen" alten Kopien (Kopien alter Statuen, Buddha-Köpfe oder Statuen ohne Hände). Anschließend haben die thailändischen Zollbehörden volle Freiheit, Sie durchzuwinken oder den Gegenstand einzuziehen.

Abschließend sei gesagt, dass eine Buddha-Kopie nicht als einfaches Dekorationsobjekt betrachtet werden darf; ein Minimum an Respekt ist geboten.

Sitten und Bräuche

Wenn es um Sitten und Bräuche geht, ist das Volk des Lächelns recht streng. Dem besonderen Thai-Verhaltenskodex entsprechend sollte man:

● seine Füße verbergen, wenn man sitzt, besonders während des Betens, da dieser Körperteil als am wenigsten heilig gilt.

● immer seine Schuhe ausziehen, wenn man einen heiligen Ort wie einen Tempel betritt.

● niemals den Kopf anfassen, besonders nicht den von Kindern, da er die heiligste Körperstelle ist.

● niemals über den König sprechen und schon gar nicht über Politik.

● eine Frau vermeiden, einen Mönch zu berühren oder ihm direkt ein Opfer zu geben.

● alle ihre Fassung bewahren, ohne zu schreien oder andere Zeichen von Verdruss zu zeigen.

● Geldscheine nicht respektlos behandeln, da sie das Porträt des Königs tragen.

● in der Öffentlichkeit und in Tempeln angemessene Kleidung tragen, was bedeutet: kein Bikini beim Einkaufen, auch nicht am Strand oder auf den Inseln.

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