Die große Wanderung der Haggier, Reise des Autors Sylvain Philip
15 Tage

Die große Wanderung der Haggier, Reise des Autors Sylvain Philip

Es gibt Inseln, die man lange in sich trägt, bevor man einen Fuß auf sie setzt. Socotra ist eine davon. Eine große Trekkingtour durch die Berge der Haggier, auf den Pfaden der Hirten und unter tausendjährigen Drachenblutbäumen.

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Dauer

15 Tage

Der Geist der Reise

Socotra. Der Name klingt wie ein Versprechen von anderswo. 350 km vor der Küste des Jemen verloren, ist diese Insel seit 2008 UNESCO-Weltkulturerbe und beherbergt eine der außergewöhnlichsten Floren des Planeten. Ein Drittel ihrer Pflanzenarten existiert nirgendwo sonst auf der Erde.

Der Drachenbaum von Socotra, Dracaena cinnabari, herrscht über die Kalksteinplateaus. Seine schirmartige Form, seine tief eindringenden Wurzeln, sein seit der Antike bekanntes blutrottes Harz machen ihn zum Botschafter einer zeitlosen Pflanzenwelt. Dieser Baum, Symbol einer Reliktflora, die man atlantidisch nennt, verbindet Socotra heimlich mit den Kanaren, dem Tibesti und dem Horn von Afrika, den letzten Zufluchtsstätten einer alten Welt. Auf dem Plateau von Firmihin erwartet Sie der größte Drachenbaum-Wald des Planeten: Bäume von mehreren Jahrhunderten, geschützt durch die Dragon Blood Tree Association, mit der wir eine starke Partnerschaft eingegangen sind und zu der diese Reise direkt beiträgt.

Diese Reise entstand aus einer Überzeugung: Socotra besucht man nicht, man durchquert es. Deshalb habe ich einen großen 7-tägigen Trekking-Wanderweg durch die Haggier-Berge konzipiert, 65 km Hirten- und Geheimpfade, geheime Wadis, Biwaks auf Gipfeln und verborgene Quellen. Ohne Autos, mit Lastkamelen, im Tempo des Gehens und derer, die diese Berge bewohnen. Denn es sind die Beduinen der Insel, Führer und Kamelführer, die den Weg ebnen, das Lager tragen und unter den Sternen Tee teilen. Ohne sie wäre nichts möglich, und das ist auch der Sinn dieser Reise: mit den Menschen der Erde gehen, nicht nur auf ihrer Erde.

Socotra trug ich in mir, lange bevor ich sie betreten habe, wie ein vor langer Zeit gegebenes Versprechen an jene, die mir die Liebe zu diesen kargen Welten vermittelt haben. Dieser Trek ist die Erfüllung dieses langen Wunsches, und ich lade Sie ein, ihn mit mir zu teilen.

„Diese Reise ist auch eine Liebeserklärung an eine Insel, die man lange in sich trägt, bevor man sie betritt."

Ich konzipiere diese Reise und führe sie selbst an der Seite unserer sokotrischen Partner, der Beduinen und Kamelführer, ohne die der Berg verschlossen bliebe. Im Oktober 2027 werde ich auf der Insel mit der Gruppe sein, um diese Durchquerung zu teilen, von der ich seit so langer Zeit träume. Sie begeben sich nicht auf ein Itinerar, Sie begeben sich mit einem Mann auf den Weg, der diese kargen Länder zum Lebenswerk gemacht hat, und mit jenen, die diese Berge seit jeher bewohnen.

Sylvain Philip

Die Etappen Ihrer Reise

T1–13
Arher Beach RockCampement★★★Komfort
T14
Hadiboh
T15
Djeddah

Highlights

Ein großes begleitetes 7-tägiges Trekking ohne Auto
Bivouac auf dem Gipfel von Skånd (1 525 m)
Der Wald von Firmihin — die tausendjährigen Drachenbäume
Ein konkretes Engagement mit der Dragon Blood Tree Association
Die Dünen von Zahek gegenüber dem Indischen Ozean
Die Lagune von Detwah, Shuaab und das Dihamri-Reservat

Tag für Tag Reiseplan

Jour 1
T1

Flug IY525 — Ankunft in Hadiboh aus Jeddah — Delisha Beach

Flug IY525: Abflug Jeddah 11:00, Ankunft Hadiboh 14:00.

Flug IY525: Abflug Jeddah 11:00, Ankunft Hadiboh 14:00. Vom Fenster aus erhebt sich Socotra aus dem Indischen Ozean wie ein vergessener Kontinent; zerrissene Küsten, von der Sonne gebleichte Kalkplateaus, erste Silhouetten der schirmartigen Drachenbäume, die aus der Luft sichtbar sind.

Socotra hat sich der Welt nie wirklich zugehörig gefühlt. Vor 20 Millionen Jahren vom afrikanischen Kontinent abgetrennt, entwickelte sich die Insel in völliger Isolation und brachte eine Flora und Fauna hervor, die nirgendwo sonst auf der Erde zu finden ist. Die Griechen nannten sie Dioskouridès. Arabische, persische und indische Seeleute kannten sie als unverzichtbare Etappe auf der Gewürz- und Weihrauchroute — sie erscheint in den Geschichten aus Tausendundeiner Nacht, in den Erzählungen von Sindbad dem Seefahrer. Marco Polo erwähnt sie im 13. Jahrhundert. Die Portugiesen errichteten dort im 16. Jahrhundert ein Fort. Die Briten machten es 1886 zu einem Protektorat. Später gehörte sie zum Südjemen, dann zum wiedervereinigten Jemen ab 1990.

Socotra hat lange Zeit abseits der Welt gelebt, und genau das hat die Insel bewahrt. Der Archipel, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist von den Unruhen verschont geblieben, die die Region geprägt haben, und empfängt Reisende heute in Ruhe und Sicherheit. Die Anreise erfolgt nun per Flug von Jeddah in Saudi-Arabien, einem einfachen und sicheren Zugangstor zur Insel.

Begrüßung durch unser Team. Logistische Einweisung. Transfer im 4x4 zum Delisha Beach, fünfzehn Kilometer östlich. Aufstieg auf die hundertundzwanzig Meter hohe Düne zum ersten Sonnenuntergang über dem Arabischen Meer. Sokotri-Dinner am Lagerfeuer.

Djeddah → Hadiboh

3h451350 km

Hadiboh → Delisha Beach

20min15 km
Campement★★★FrühstückMittagessenAbendessen
Jour 2
T2

Ostküste — Homhil · Hoq-Höhle · Arher

Erster großer Entdeckungstag. Das Programm ist dicht, die Landschaften unterscheiden sich radikal von Stunde zu Stunde.

Morgens im Homhil Protected Area. Das Schutzgebiet beherbergt eine hohe Konzentration von Drachenbäumen, von denen einige über 500 Jahre alt sind. Ihre schirmförmige Silhouette ist eine Anpassung an die Monsunwinde. Das blutrot gefärbte Harz, das aus ihrer Rinde extrahiert wird — das „Blut des Drachen" — wird seit der Antike als Farbstoff und Wundheilmittel verwendet. Die Römer verwendeten es zum Färben von Marmor, italienische Geigenbauer der Renaissance zum Lackieren von Geigen. Man trifft auch auf Adenium obesum socotranum — die Wüstenrose — und die Affenbrotbaum-Gurke (Dendrosicyos socotranus), der einzige Baum der Familie der Kürbisgewächse auf der Welt. Der Infinity Pool, ein natürliches Becken hoch über dem Meer gelegen, bietet einen der atemberaubendsten Ausblicke auf die Insel.

Nachmittags: Aufstieg zur Hoq-Höhle (45 Min., 500m Höhenunterschied). Die größte Höhle von Socotra beherbergt auf ihren Wänden Hunderte von Gravuren in mehreren Sprachen: Griechisch, Sudarabisch, Äthiopisch, Indisch, Palmyrenisch. Sie stammen aus dem 1. bis 6. Jahrhundert n. Chr. und bezeugen die Passage von Händlern auf den Weihrauch- und Gewürzrouten. Socotra war eine bekannte Anlaufstelle zwischen Arabien, Indien und dem Mittelmeerraum.

Am Ende des Tages: Arher Beach. Eine Küstendüne, eine Süßwasserquelle, das Meer — drei Elemente, die auf wenigen Dutzend Metern nebeneinander existieren. Letztes Küstenlager vor 7 Tagen in den Bergen.

Bivouak Arher Beach.

Campement★★★FrühstückMittagessenAbendessen
Jour 3
T3

TREK J1 — Adouna → Adho Demelah (1000m)

Letzter 4x4 zum Dorf Adouna. Hier ändert die Reise ihren Charakter. Die Autos halten an, die Motoren schweigen, und die Stille der Haggier übernimmt den Raum.

Die Begegnung mit dem Kameltreiber ist ein besonderer Moment. Diese Männer kennen jeden Pfad, jede Quelle, jeden Bergpass seit ihrer Kindheit, ein Wissen, das von Vater zu Sohn seit Generationen weitergegeben wird, in einer beduinischen Kultur, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat. Die Lastkamele, genauso zahlreich wie Personen in der Gruppe, tragen die Zelte, die Lebensmittel und das Kochgeschirr für sieben Tage. Eine echte Karawane. Sie schreiten in ihrem eigenen Tempo voran, unerschütterlich, über Gelände, das man für unpassierbar halten würde.

Die Beduinen der Haggier leben in fast vollständiger Isolation. Einige Familien verstreut auf den Höhen, Steinhäuser kaum sichtbar im Granit, Ziegenherden, die endemische Wolfsmilchgewächse grasen. Ihre Wirtschaft basiert auf drei Säulen: Viehzucht, Drachenblutharz, das auf dem Markt von Hadiboh verkauft wird, und Honig.

Der Honig von Socotra ist einer der seltensten und wertvollsten der Welt. Die Bienen der Insel bestäuben ausschließlich endemische Pflanzen: Drachenbaum, Weihrauchbaum (Boswellia socotrana), Akazie, Jujube, die nirgendwo sonst auf der Erde wachsen. Das Ergebnis ist ein intensiv schwarzer Honig mit roten Reflexen, cremiger Textur, tiefem Geschmack mit Harznoten und Holzaromen. Die beduinischen Familien geben ihr Imkereiwissen von Generation zu Generation weiter. Man findet ihn am Ende der Reise auf dem Markt von Hadiboh – er ist einer der wertvollsten Souvenirs, die man von der Insel mitbringen kann.

Der Hirtenweg verläuft entlang einer permanenten Bergquelle. Granitgelände, enge Passage, natürliche Pools unterwegs. Erstes Lager auf 1000 m Höhe. Hier beginnt der Berg wirklich.

Adouna → Adho Demelah

4h15 km
Campement★★★FrühstückMittagessenAbendessen
Jour 4
T4

TREK J2 — Fera → Fareyay

Um zu verstehen, was man heute sieht, muss man 800 Millionen Jahre zurückgehen. Die Haggier sind eine der ältesten Gesteinsformationen des Planeten. Ihr präkambrisches Granit entstand lange bevor komplexes Leben auf der Erde erschien. Es sind metamorphe und plutonische Gesteine, die durch immense tektonische Kräfte geformt wurden, dann über Millionen von Jahren durch Erosion, Monsunwind und saisonale Regenfälle geschliffen wurden.

Die Insel ruht auf zwei radikal unterschiedlichen Geländetypen. Die Kalksteinplateaus entstanden vor 65 Millionen Jahren am Grund tropischer Meere. Die Haggier bilden das ursprüngliche kristalline Fundament aus Granit, Gneis und Schiefer. Diese Dualität erklärt die spektakuläre Vielfalt der Landschaften von Socotra.

Der Aussichtspunkt Fera bietet heute Morgen die vollständigste Aussicht auf diese Geologie unter freiem Himmel. Dieses präkambrische Granit gehört zum gleichen kristallinen Fundament wie das, das die Hochländer von Madagaskar bildet: das Andringitra, der Tsaranoro, das Marojejy und die Vavavato, die einige von Ihnen gut kennen. Madagaskar, Socotra, das Horn von Afrika und der indische Subkontinent waren einst im Gondwana vereinigt. In den Haggier zu wandern bedeutet, auf einem Fragment der alten Welt zu wandeln — der gleichen Welt, die Sie in den Massiven von Madagaskar betreten haben.

Auf den Kalksteinfelsen klammert sich Begonia socotrana in feuchte Spalten. Bartgeier gleiten in den Aufwinden. Die endemische Unterart von Socotra, Neophron percnopterus majorensis, kleiner und blasser als ihre kontinentalen Cousins, ist hier seit viel länger zuhause als der Mensch.

Biwak bei Fareyay. Kalte Nacht, lichtverschmutzungsfreier Himmel, absolutes Sternendach.

Campement★★★FrühstückMittagessenAbendessen
Jour 5
T5

TREK J3 — Bivouac auf dem Gipfel von Skand (1525m)

Aufwachen um 5:00 Uhr. Abfahrt um 5:30 Uhr, in der Dunkelheit. Der Guide kennt jeden Weg auswendig. Die Gruppe folgt im Gänsemarsch, Stirnlampen eingeschaltet, die Stille unterbrochen nur durch das Pfeifen des Windes und das Knirschen der Schuhsohlen auf dem Granit.

Skånd erhebt sich auf 1525 Meter Höhe. Es ist das Dach von Socotra. Vom Gipfel aus umfasst der Blick die ganze Insel: das Arabische Meer im Norden, der Indische Ozean im Süden, die Kalksteinplateaus von Dixsam im Osten, die tiefen Wadis, die zur Westküste hinabführen. Man versteht sofort, warum arabische, persische und indische Seefahrer diese Insel seit der Antike kannten — sie ist von weit her sichtbar, ein unverzichtbarer Orientierungspunkt inmitten der Weite des Meeres.

Der Wind ist allgegenwärtig. Socotra ist eine der windigsten Inseln der Welt. Der Südwestmonsun hat das Leben buchstäblich geformt: die Drachenbäume haben ihre Schirmform entwickelt, um den Böen zu widerstehen, die Weihrauchbäume wachsen geneigt, die Pflanzen kriechen am Boden. Auf dem Gipfel von Skånd wird dieser Wind zu einer physischen Präsenz.

Das Biwak auf dem Gipfel ist eine bewusste Entscheidung. Das Wasser wurde vom Guide von der Quelle des Wadi Masaba hinaufgetragen. Die Kamele warten in Firmihin. Heute Abend gibt es nichts zwischen der Gruppe und dem Himmel.

Null Lichtverschmutzung. Die Milchstraße mit bloßem Auge sichtbar, dicht und nah wie man sie fast nirgendwo mehr in Europa sieht. Die alten arabischen Seefahrer, die in diesen Gewässern segelten, kannten jeden Stern bei seinem Namen. Es ist derselbe Himmel, den Sie heute Nacht vom Dach ihrer Insel beobachten werden.

Campement★★★FrühstückMittagessenAbendessen
Jour 6
T6

TREK J4 — Skånd → Daahzaz → Wadi Masaba

Der Sonnenaufgang von 1525 Metern ist ein unvergleichliches visuelles Erlebnis. Das Licht kommt aus dem Osten, vom Indischen Ozean, und überflutet die ganze Insel schrittweise. Die Kalksteinplateaus von Dixsam färben sich orange, die Wadis bleiben noch einige Minuten im Schatten, das Arabische Meer im Norden nimmt einen Glanz von poliertem Metall an. Man steht still, ohne zu sprechen.

Dann beginnt der Abstieg.

Die Vegetation verändert sich bei jedem hundert Meter Höhenunterschied. In den Höhen nackter Granit, Flechten, einige Büschel widerstandsfähigen Grases. Dann die ersten endemischen Wolfsmilchgewächse — Euphorbia arbuscula mit kandelaberähnlichen Formen — die in dichten Kolonien an den exponierten Hängen wachsen. Ihr weißer und giftiger Milchsaft schützt sie vor Ziegen und Kamelen. Sie können mehrere Jahrhunderte alt werden.

Weiter unten erscheinen die ersten Boswellia socotrana — der Weihrauchbaum von Socotra. Sein Harz, das durch Einschnitte in die Rinde geerntet wird, ist eine der ältesten Handelswaren der Welt. Die Handelsrouten, die vor 2000 Jahren diese Gewässer durchquerten, transportierten genau dieses Harz nach Ägypten, Rom, Persien und Indien. Die beduinischen Familien der Haggier ernten es heute noch nach den gleichen Urahnen-Gesten.

Die permanente Quelle des Wadi Masaba hört man, bevor man sie sieht. Auf einer so trockenen Insel sind die Quellen der Haggier eine kostbare Besonderheit: Die Berge fangen die Monsum-Nebel auf, die feuchte Luft kondensiert und speist unterirdische Wasserschichten, die an den Nordhängen wieder als Quellen austreten. Dieses Phänomen ermöglicht das beduinische Leben in den Haggier. Dieses Phänomen ermöglicht auch unsere Trekkingtour.

Die natürlichen Becken des Wadi Masaba sind die Belohnung des Tages. Klares, kaltes, perfektes Wasser.

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Jour 7
T7

TREK J5 — Firmihin-Wald

Es gibt Orte, die etwas in dir verändern. Firmihin ist einer davon.

Der Wald beherbergt die größte Dichte von Drachenbäumen der Welt. Hunderte von Dracaena cinnabari, einige 600 bis 900 Jahre alt, erheben sich auf dem Kalksteinplateau in einer Stille, die nur ihnen gehört. Ihre Schirmsilhouetten, ihre glatten und grauen Stämme, ihre verschlungenen Äste bilden ein Blätterdach, das man nirgendwo sonst auf der Erde findet.

Der Drachenbaum ist eine botanische Anomalie. Sein Wachstum ist langsam, fast unmerklich, und es ist unmöglich, ihm ein genaues Alter zu geben. Sein leuchtend rotes Harz — das Blut des Drachen — durchzieht alle Zivilisationen: Die Römer importierten es zur Wundheilung, die Araber machten es zu einem Haupthandelprodukt, italienische Renaissanceluthier verarbeiteten es in ihren Lacken. Einige denken, dass der Stradivarius einen Teil seiner Klangqualität diesem Harz verdankt. Heute sammeln Beduinen es noch nach denselben uralten Handgriffen.

Der Besuch der Baumschule von Fatima, unterstützt durch die Dragon Blood Tree Association, zeigt die Kehrseite der Medaille: Ohne menschliches Eingreifen ist der Wald von Firmihin zum Untergang verurteilt. Überweidung und Klimawandel bedrohen diese jahrtausendealten Bäume. Jeder hier wieder gepflanzte junge Drachenbaum ist ein Akt des Widerstands.

Biwak in einer Lichtung unter den Drachenbäumen. Das durch die pflanzlichen Schirme gefilterte Licht schafft Schatten, die nichts Bekanntem ähneln.

Campement★★★FrühstückMittagessenAbendessen
Jour 8
T8

TREK J6 — Plateau Dixsam → Wadi Dirhur

Nach den granitischen Haggier-Bergen ist das Dixsam-Plateau eine andere Seite Socotras. Der Kalkstein hat den Granit ersetzt, die Landschaft hat sich geöffnet, die Vegetation hat sich verändert. Man wandert auf dem Grund eines tropischen Meeres, das vor 65 Millionen Jahren verschwunden ist — jede Kalksteinplatte unter den Füßen ist ein alter, komprimierter und gehobener Meeressediment, der Sonne Arabiens ausgesetzt.

Die Drachenbäume von Dixsam unterscheiden sich von denen in Firmihin. Breiter verteilt, dem Wind stärker ausgesetzt, ihre Schirme noch größer, um das Maximum an Licht auf diesem von den Elementen gepeitschten Plateau einzufangen. Bis zum Horizont punktieren ihre Silhouetten eine Minerallandschaft von absoluter Strenge.

Auf den Kalksteinfelsen klammert sich Dorstenia gigas dort fest, wo nichts anderes überleben könnte. Dieser auf Socotra endemische Flaschenbaum speichert Wasser in seinem geschwollenen Stamm wie in einem Schlauch — eine bemerkenswerte Anpassung an die extreme Trockenheit des Plateaus. Sein durchscheinender, fast phosphoreszierender Stamm im Licht der Morgensonne ist eine der seltsamsten botanischen Kuriositäten der Insel.

Dann öffnet sich die Schlucht.

Wadi Dirhur ist ein mehrere hundert Meter tiefe Riss im Kalkstein. Die gleiche geologische Logik wie der Grand Canyon in Amerika: Das Wasser hat eine Schwachstelle im Gestein gefunden und sie über Millionen von Jahren ausgehöhlt. Der Abstieg in die Schlucht ist ein Eintauchen in eine andere Welt. Die Temperatur sinkt, die Luftfeuchtigkeit steigt, die Vegetation explodiert plötzlich. Palmen, endemische Feigenbäume, hohes Gras säumen die Süßwasserbecken am Grund des Wadi. Der Kontrast zum trockenen Plateau ist fesselnd — einige hundert Meter Höhenunterschied trennen zwei radikal unterschiedliche Ökosysteme.

Biwak am Grund der Schlucht. Die Stille ist total, die Nacht durch die Felswände vor dem Wind geschützt.

Campement★★★FrühstückMittagessenAbendessen
Jour 9
T9

TREK J7 — Ebenen von Noged → Dünen von Zahek

Die letzte Etappe. Die längste.

Wir verlassen die Schlucht von Wadi Dirhur nach Süden. Die Ebenen von Noged öffnen sich vor der Gruppe wie ein anderer Kontinent: trockene Savanne, niedriges Buschwerk, ockerbraune Erde, zurückgekehrte Hitze. Nach sechs Tagen in den Bergen und Schluchten ist die Kargheit von Noged fast gewalttätig. Wir marschieren.

Dann erscheinen die Dünen.

Die Dünen von Zahek sind ein seltenes geologisches Phänomen. Der Passatwind treibt seit Jahrtausenden Korallensand vom Strand zu den Ausläufern der Haggier und schafft so aufgelagerte Dünen aus weißem Sand, die gegen den Berg stoßen. Leuchtend, fast unwirklich nach Tagen aus Granit und dunklem Kalkstein.

Und hinter den Dünen das Meer.

Der Indische Ozean erscheint plötzlich zwischen zwei Sandkämmen. Dieser präzise Moment – vom Bergabhang zur Küste übergehen, das Meer nach sieben Tagen ohne es zu sehen – ist einer der stärksten des Reise. Die 4x4 warten auf der Küstenpiste. Die Kamele sind vor uns angekommen.

Sieben Tage. Fünfundsechzig Kilometer. Von Nord nach Süd durch die Haggier, zu Fuß, ohne Auto. Es ist vorbei. Es ist vollbracht. Und wie am Ende aller großen Treks ist man glücklich, dass es zu Ende ist, und man würde wünschen, dass es von Neuem beginnen könnte.

Biwak auf den Dünen, mit Blick auf den Indischen Ozean.

Campement★★★FrühstückMittagessenAbendessen
T10

Dagub-Höhle · Südküste · Route nach Westen

Heute morgen weiß der Körper, dass er sieben Tage lang gewandert ist. Der Rhythmus ändert sich. Die Autos sind wieder da, der Motor läuft, man setzt sich in die Sitze mit ruhiger Zufriedenheit. Die Trekkingtour liegt hinter uns. Die Insel geht weiter.

Die Dagub-Höhle öffnet sich in der Kalksteinfelsen der Südküste, zugänglich von einer Landzunge aus, die die Dörfer Hayf und Zahak überragt. Sie unterscheidet sich sehr von der Hoq-Höhle, die wir zu Beginn der Reise besucht haben. Hoq war eine dunkle Kathedrale, hoch und tief, beladen mit menschlicher Geschichte. Dagub ist intimer — eine Karstöhle mit menschlichen Proportionen, mit Stalaktiten und Stalagmiten, die durch Millionen von Jahren Kalksteinperkolation entstanden sind, und mit natürlichen Wasserbecken am Grund, von absoluter Klarheit. Das Licht, das vom Eingang hereinfilter, erzeugt Spiele von Schatten und Reflexion an den nassen Wänden. Es ist ein Ort der Stille und Frische nach der Hitze der Südküste.

Von der Landzunge aus sind die Dörfer Hayf und Zahak unterhalb sichtbar. Architektur aus Stein und Koralle, niedrige Häuser, Fischerboote auf den Sand gezogen. Die Südküste von Socotra ist die am wenigsten besuchte Küste der Insel — keine asphaltierte Straße, wenige Touristen, ein bewahrtes tägliches Leben. Die Bewohner leben von der Fischerei, kleiner Viehzucht und von Überweisungen von Familienmitgliedern, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder in Saudi-Arabien arbeiten — eine sozioökonomische Realität, die seit Jahrzehnten für ganz Jemen gilt.

Die Fahrt zur Westküste verläuft entlang menschenleerer Strände, Kalksteinfelsen, die steil in ein türkises Meer fallen, unzugängliche Buchten, die nur zu Fuß oder per Boot erreichbar sind. Die Piste liegt manchmal nur wenige Meter vom Abgrund entfernt. Es ist einer der spektakulärsten Transfers der Reise.

Biwak an der Westküste.

Campement★★★FrühstückMittagessenAbendessen
Jour 11
T11

Qalansiyah · Detwah Lagoon · The Caveman

Qalansiyah ist die zweite Stadt von Socotra — einige hundert Familien, ein bescheidener Markt, Fischerboote, die auf dem Sand gezogen werden. Hier trifft man die Sokoträr wirklich.

Das sokotrische Volk ist ein anthropologisches Rätsel. Eine Mischung aus afrikanischen, arabischen und indischen Bevölkerungen, die durch maritime Handelswege vermischt wurden, haben sie eine eigene Identität entwickelt, die sich von allem um sie herum unterscheidet. Ihre Sprache — das Sokotrisch — ist eine alte südarabische Sprache vorislamischen Ursprungs ohne eigene Schrift, die mündlich durch Poesie und Gesang weitergegeben wird. Linguisten sind besorgt: Mit der zunehmenden Arabisierung durch Schulen und Medien könnte das Sokotrisch in einer oder zwei Generationen verschwinden. Sokoträer in Qalansiyah zu treffen bedeutet, eine lebende gefährdete Sprache zu treffen.

Die Lagune von Detwah ist als Ramsar-Gebiet klassifiziert. Die Gewässer des Arabischen Meeres und des Indischen Ozeans treffen sich hier in einer Landschaft von absoluter Schönheit: türkisfarbenes Wasser, weiße Dünen, Kalksteinfalsen, Mangrovenwälder. Rochen gleiten durch das flache Wasser, die endemischen Kormorane trocknen ihre Flügel auf den Felsen.

Der Caveman — Abdullah, die legendäre Wächterin der Lagune — lebt hier seit Jahrzehnten. Seine Begegnung ist eine der einfachsten und authentischsten des Reise.

Biwak Lagune von Detwah.

Campement★★★FrühstückMittagessenAbendessen
Jour 12
T12

Bootsausflug → Strand von Shuaab und Rückfahrt

Heute Morgen geht es los.

Das Boot verlässt Qalansiyah mit Motor, Kurs Westen. Das Arabische Meer ist im Oktober ruhig, der große Südwestmonsun, der die Insel mehrere Monate im Jahr isoliert, ist vorüber, das Meer ist wieder schiffbar. Genau dieser Monsun-Zyklus machte Socotra über Jahrtausende hinweg zu einem strategischen Ankerplatz: Schiffe warteten hier, bis sich der Wind drehte, bis das Meer sich beruhigte, bevor sie ihre Route nach Indien, Persien oder Afrika fortsetzten.

Henry de Monfreid segelte auf diesen gleichen Gewässern. Perlentaucher, Waffenhändler, Haschisch-Schmuggler, nicht einzuordnender Abenteurer, sein Dhow durchkreuzte den Golf von Aden, die jemenitischen und somalischen Küsten in den Jahren 1910-1930, wie in seinen "Geheimnissen des Roten Meeres" beschrieben. Er hatte die muslimische Religion angenommen, nahm den Namen Abd el Hai an, lebte inmitten seiner einheimischen Mannschaften, lernte wie ein arabischer Seemann zu navigieren. Diese Gewässer, die wir heute Morgen durchqueren, kannte er auswendig, ihre Riffe, ihre Strömungen, ihre Tücken.

Die Spinner-Delfine erscheinen vor Shuaab. Dutzende, manchmal Hunderte, die springen und sich in der Luft drehen — der Spinner verdankt seinen Namen dieser Drehbewegung um sich selbst beim Sprung. Die socotriischen Fischer kennen sie seit jeher: Sie zeigen das Vorhandensein von Fischschwärmen an, natürliche Führer in einem Meer ohne GPS.

Der Strand von Shuaab ist nur vom Meer aus erreichbar. Weißer Sand, Kalksteinfelsen, Mangrovenwälder dahinter. Die Mangrovenwälder von Socotra sind eine grundlegende marine Kinderstube: ihre versenkten Wurzeln bieten Fischlarven Schutz, ihre Blätter nähren die Nahrungskette, ihre Wurzeln schützen die Küste vor Erosion. Mittagessen mit dem Fang des Tages, am Strand zubereitet. Schnorcheln. Stille.

Lager Lagune von Detwah.

Campement★★★FrühstückMittagessenAbendessen
Jour 13
T13

Wadi Kilissan · Meeresschutzgebiet Dihamri

Socotra ist nicht nur über Wasser außergewöhnlich. Darunter ist es genauso.

Aber zunächst das Wadi Kilissan. Das größte natürliche Süßwasserbecken der Insel erstreckt sich am Fuße weißer Kalksteinfelsen in einer Umgebung absoluter Serenität. Das Wasser ist klar, frisch, stellenweise tief. An den Ufern ist die Vegetation dicht und grün — ein Mikroklima, das durch die ständige Präsenz von Wasser in einer ansonsten trockenen Umgebung erhalten wird. Hier lebt der Chamaeleo monachus, das endemische Chamäleon von Socotra. Größer als seine afrikanischen Cousins, lauert es auf niederen Ästen auf der Jagd und wechselt seine Farbe nicht zur Tarnung — entgegen dem populären Glauben — sondern um seine emotionalen Zustände zu kommunizieren und seine Körpertemperatur zu regulieren. Ihm in der Vegetation des Wadi zu begegnen ist eine der ungewöhnlichsten Begegnungen der Reise.

Das Marinereservat Dihamri ist eine glückliche Ausnahme in einer Welt, in der Korallenriffe mit beschleunigter Geschwindigkeit verschwinden. Hier sind die Korallen intakt, dicht und lebendig. Der Grund liegt in der Geografie und der Isolation: Socotra liegt an der Kreuzung von drei unterschiedlichen Wassermassen — dem Arabischen Meer, dem Indischen Ozean und dem Golf von Aden. Diese ständige Durchmischung bringt Nährstoffe und Sauerstoff mit sich und erhält eine für Korallen ideale Wassertemperatur auch während Phasen der Klimaerwärmung. Das Upwelling — das Aufsteigen kalten Tiefenwassers — schützt das Riff vor Bleichungsepisoden, die die Riffe der Malediven, das Great Barrier Reef oder das Rote Meer verwüstet haben.

Unter der Oberfläche eine vollständige Welt. Grüne und Echte Schildkröten, die in den Seegraswiesen weiden. Leopardenmurenen, die in Korallenrissen versteckt sind. Papageifische, die an Kalk nagen und den weißen Sand der Strände produzieren. Barrakudaschulen, die in der Tiefe schweben. Nach dreizehn Tagen auf dieser außergewöhnlichen Insel, den Kopf in dieses Wasser zu tauchen und zu entdecken, dass Socotra unter dem Meer genauso reich ist wie über ihm, ist eine letzte Offenbarung.

Bivouac Réserve de Dihamri.

Campement★★★FrühstückMittagessenAbendessen
Jour 14
T14

Hadiboh - Markt · Frauengenossenschaft

Hadiboh ist keine schöne Stadt. Es ist eine ehrliche, staubige, lebendige Stadt ohne Ansprüche. Nach vierzehn Tagen in einer der außergewöhnlichsten Landschaften der Welt ist diese Rückkehr zum Alltäglichen fast ein Schock. Und doch schlägt hier das Herz von Socotra.

Der Markt ist eine Geschichtsstunde unter freiem Himmel. Die Stände überquellen vor Drachenblutharz, Weihrauch von Boswellia socotrana, geerntet aus den Haggier-Bergen, die wir gerade durchquert haben, jemenitischem Tee, Gewürzen. Und der Honig, zunächst der Honig von Socotra, intensiv schwarz mit rötlichen Reflexen. Dann der Sidr-Honig aus dem kontinentalen Jemen, aus dem Tal von Do'an in Hadramawt. Der Sidr, Ziziphus spina-christi, der Sdar der Mauritanier, hergestellt von Bienen während einer Blüte von nur 40 Tagen pro Jahr, vollständig von Hand geerntet. Zwischen 100 und 180 Euro pro Kilogramm. Der kostbarste Honig der Welt, im Koran für seine therapeutischen Eigenschaften erwähnt. Zum Verkauf hier, auf diesem bescheidenen Markt, am Ende der Welt.

Die Frauenhandwerkskooperative ist die letzte Geste der Reise. Flechtwerk aus Blättern der Doumpalme, Weihrauch nach uralten Rezepten zubereitet, Drachenblutharz als Naturkosmetik verarbeitet. Die Begegnung ist direkt, einfach, ohne Inszenierung.

Am Abend Gruppenbriefing. Jeder legt auf den Tisch, was er im Kopf mitnimmt. Socotra ist keine Destination. Es ist eine Erfahrung, die man lange verdauen muss.

FrühstückMittagessenAbendessen
Jour 15
T15

Flug IY526 — Hadiboh → Jeddah

Man muss sechs Stunden vor dem Abflug am Flughafen Hadiboh ankommen. Ein einfaches Gebäude, Ventilatoren an der Decke, Kunststoffbänke. Man stellt das Gepäck ab und wartet. Und man blickt ein letztes Mal auf die Insel durch die Glasfenster.

Der Airbus hebt ab und Socotra erscheint im Fenster in seiner ganzen Dimension. Der Rücken der Haggier, die Plateaus von Dixsam, die weißen Dünen von Zahek, die Lagune von Detwah wie ein türkises Juwel im äußersten Westen. Dann schrumpft die Insel zusammen und verschwindet im Meer.

Der Zwischenstopp in Mukalla dauert 45 Minuten. Die Passagiere bleiben an Bord. Durch das Fenster sieht man die Küstenstadt des Hadramawt — Wiege der großen Handelsdynastien, die sich bis nach Indonesien ausbreiteten. Von dieser Küste aus fuhren die Daus ab, beladen mit Weihrauch und Honig. Hier segelte Monfreid an Bord seines Fath-el-Rahman.

Ich kenne den Jemen schon lange. Sein Volk, seine unvergleichliche Gastfreundschaft, das Arabia Felix — das Glückliche Arabien der Alten. Dieser Überflug von Mukalla aus der Luft ist eine Möglichkeit, ihm nahe zu sein, ohne landen zu können. Eines Tages vielleicht wird der Jemen wieder Frieden finden. Das wird eine andere Reise sein.

Ankunft in Jeddah um 19:00 Uhr. Nach Socotra wirkt die Megastadt übergroß. Aber Al-Balad mit seinen Koralhäusern mit Mouscharabiehs, seinen Souks, die nach Weihrauch und Kardamomkaffee duften, erinnern daran, dass auch Jeddah eine Etappe auf den Wegen der Welt war.

Hadiboh → Djeddah

3h451350 km

Preis pro Person

6 pers.4.290 $/Pers.
7 pers.4.120 $/Pers.
8 pers.3.780 $/Pers.

Ungefähres Preise pro Person, Basis Doppelzimmer. Jede Reise wird nach Ihren Wünschen personalisiert.

Dieses Abenteuer kann je nach Ihren Wünschen angepasst werden

Dieser Reiseplan ist eine hervorragende Grundlage zur Entdeckung, kann aber vollständig personalisiert werden. Unsere lokalen Berater gestalten jede Reise nach Maß gemäß Ihrem Budget, Ihren Daten und Ihren Wünschen.

Nicht inbegriffen

  • Internationale Flüge Paris ↔ Jeddah ↔ Paris (~550-900 EUR/Pers. je nach Fluggesellschaft und Datum)
  • Der Charterflug Jeddah ↔ Hadiboh ↔ Jeddah, Yemenia IY525/IY526 (~ 1000 USD/Pers. HR)
  • Falls erforderlich: die 2 Übernachtungen im Hotel in Jeddah, hin und zurück (~80-150 USD/Nacht)
  • Falls erforderlich: das E-Visum für Saudi-Arabien (~85 USD — online vor der Abreise zu beantragen)
  • Die Rückführungsversicherung mit Klausel für Konfliktzone Jemen — OBLIGATORISCH (IATI oder gleichwertig, ~80-120 EUR)
  • Die persönliche Trekking-Ausrüstung (Schuhe, Rucksack, Schlafsack...)
  • Alkoholische Getränke
  • Tauchen mit Flaschen und Tauchausrüstungsvermietung
  • Trinkgelder an Führungen, Fahrer und Kameltreiber (frei, empfohlen)
  • Persönliche Einkäufe: Honig von Socotra, Kunsthandwerk, Souvenirs
  • Jede nicht im Programm erwähnte Dienstleistung

Eingeschlossen

  • Die Begleitung durch Détours während des gesamten Aufenthalts auf der Insel
  • Der lokale Führer spezialisiert auf die Haggier (gesamter Aufenthalt)
  • Alle Transfers mit privaten 4x4-Fahrzeugen auf der Insel (4 Personen pro Fahrzeug)
  • Die Lastkamele und Kameltreiber für die große Haggier-Trekkingtour (7 Tage)
  • Der Bivouac-Koch und die gesamte Küchenausrüstung
  • Die Unterkünfte: Biwaks mit komfortablen Zelten, Matratzen, Betttüchern und Decken
  • Alle Mahlzeiten auf der Insel: Frühstück, Mittagessen und Abendessen
  • Wasser und alkoholfreie Getränke
  • Der Bootsausflug zum Strand von Shuaab (Delfine, Mangrovenwälder)
  • Alle Eintrittsgebühren für geschützte Naturgebiete
  • Die Hotelnacht in Hadiboh (letzte Nacht vor der Abreise)
  • Die Flughafengebühren Socotra
  • Das Visum für Socotra (~200 USD)
  • EN OPTION — Verein Socotra Dragon Blood Tree
  • Besuch von 2 Drachenbaumaufzuchtsstätten zur Wiederaufforstung: 30 USD/Pers
  • Wenn Sie möchten: Adoption eines Drachenbaums in Ihrem Namen: 60 USD/Jahr × 10 Jahre — nummerierter Baum, jährliche fotografische Nachverfolgung, Wartung und Schutz

Praktische Informationen

Die Anmeldung gilt als fest und verbindlich nach Zahlung einer Anzahlung von 30% des Gesamtpreises und der Annahme der besonderen Verkaufsbedingungen.

Der Restbetrag ist spätestens 45 Tage vor dem Abreisedatum zu zahlen.

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte unseren besonderen Verkaufsbedingungen.

Im Falle einer Stornierung durch den Reisenden gelten die folgenden Gebühren:

  • Plus de 60 jours avant le départ : 40 % du prix total (acompte retenu)
  • Entre 60 et 30 jours avant le départ : 50 % du prix total
  • Moins de 30 jours avant le départ : 100 % du prix total

Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte unseren besonderen Verkaufsbedingungen.

Häufige Fragen

Da Sokotra ein jemenitischer Archipel ist, müssen französische Staatsangehörige vor der Abreise ein Visum erhalten, das normalerweise von den zuständigen emiratischen Behörden ausgestellt wird, da die meisten Flüge über Abu Dhabi oder Dubai führen. Die Bedingungen ändern sich regelmäßig: Überprüfen Sie die Situation vor der Buchung bei der zuständigen Botschaft.

Gehen Sie zum Bereich Meine Reisen, um alle Ihre Projekte zu finden.

Sie können eine Nachricht direkt von der Teestube an Ihren Gastgeber senden.

Rechnen Sie mit 200 bis 350 Euro pro Tag und Person für eine organisierte Reise inklusive Unterkunft im Camp oder Lodge, Verpflegung, 4x4 mit Fahrer-Guide und Aktivitäten. Internationale Flüge über Abu Dhabi oder Dubai stellen einen zusätzlichen erheblichen Kostenfaktor dar. Socotra bleibt ein exklusives Reiseziel, wo die Logistik ihren Preis hat.

Ihre Dokumente sind im Reiter Dokumente Ihrer Reise zugänglich.

Socotra ist ein anspruchsvolles Reiseziel: Pisten im Geländewagen, Zeltcamps, Hitze und große Abgeschiedenheit. Es eignet sich besser für Kinder über 12 Jahren, die abenteuerlustig sind und bereits an rustikale Reisen gewöhnt sind. Wir passen das Tempo und die Unterkünfte an, um Komfort und Sicherheit für jedes Familienmitglied zu gewährleisten.

Unser lokales Team, das in Socotra ansässig ist, entwickelt Ihre Reiseroute gemeinsam mit Ihnen: Austausch über Ihre Wünsche und Termine, detaillierter Vorschlag innerhalb von 48 Stunden, Anpassungen bis zur Bestätigung. Während der Reise bleiben Ihr deutschsprachiger Guide und unser Team 7 Tage die Woche erreichbar in einer Umgebung, in der Unabhängigkeit wesentlich ist.

Im Notfall kontaktieren Sie sofort Ihre lokale Agentur.

Die Zahlung erfolgt in der Regel in zwei Raten.

Unsere Agentur ist Teil des Nomadays-Netzwerks, in Frankreich registriert und Mitglied der APST (Association Professionnelle de Solidarité du Tourisme), die 100% Ihrer Gelder im Falle einer Zahlungsunfähigkeit garantiert. Sichere Zahlung, deutschsprachige Vor-Ort-Unterstützung und umfassende Begleitung für ein Reiseziel, das eine fehlerlose Organisation erfordert.

Abdullah, Directeur

Lassen Sie uns über Ihre nächste Reise in Socotra sprechen

Directeur, ansässig in Hadiboh

“
Socotra est notre terre, notre maison, notre héritage. Nous vous ouvrons ses secrets comme on accueille un ami.

— Abdullah

APST-Fondsgarantie Sichere Zahlung 24/7-Unterstützung★ 4.8/5