Die Thailändische Küche

Die Thailändische Küche

Die Thailändische Küche

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In Thailand zu essen bedeutet, eine großzügige, gesellige und vielfältige Küche zu entdecken, geprägt von intensiven Aromen, gemeinsam geteilten Mahlzeiten und zahlreichen regionalen Spezialitäten.

Die thailändische Küche, obwohl sie in Deutschland nicht besonders populär ist (und das ist bedauerlich, denn die Deutschen berauben sich damit einer hervorragenden Alternative zur chinesischen oder vietnamesischen Küche), erfreut sich international großer Beliebtheit und genießt einen ausgezeichneten Ruf.

Die thailändische Küche zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Aromen subtil miteinander verbindet und kombiniert, indem sie bittere, süße, salzige und würzige Zutaten mischt. Sie ist auch besonders gesund, da die Zubereitung der verschiedenen Gerichte die Verwendung von vielfältigen frischen Kräutern und verschiedenen Gemüsesorten beinhaltet.

In Thailand zu essen ist ein sehr wichtiges Ritual, das eine ganz besondere soziale Dimension hat. Die Bewohner des Landes des Lächelns essen gewöhnlich nicht alleine und teilen bei einer Mahlzeit immer die verschiedenen Gerichte.

In Thailand verwendet man hauptsächlich eine Gabel und einen Löffel zum Essen (selten oder gar kein Messer, da alles bei der Zubereitung des Gerichts bereits zerkleinert wird). Stäbchen werden kaum verwendet (immer weniger) und dienen hauptsächlich zum Essen von Nudeln.

Thailändische Küche – die regionalen Spezialitäten

Die Thailändische Küche

Man kann Thailand (willkürlich) in vier große kulinarische Zonen unterteilen. Jede dieser Zonen zeichnet sich durch eine originale thailändische Küche aus, die auf lokal erzeugten Zutaten sowie auf Geschichte und vergangene kulturelle Einflüsse basiert.

So wird die Küche des Südens Thailands beispielsweise stark von Indien und Malaysia beeinflusst, mit der Verwendung von Kokosmilch und Currys. In Isaan ist die Küche vom Know-how des benachbarten Laos geprägt: massive Verwendung von Chili und Klebreis als Beilage.

Hier ist eine Liste der verschiedenen lokalen Spezialitäten der thailändischen Küche nach Region. Sie können sie gerne probieren: manchmal werden Sie entzückt sein, manchmal werden Sie sich auf der Suche nach einem großen Glas Wasser beim ersten Bissen befinden!

Thailändische Küche: Die Gerichte des Nordens

  • Naem: Schweinswurst mit grünem Chili. Sie wird normalerweise mit Reis serviert.

  • Geng Hang Lay: Ein birmanisches Curry ohne Chili mit Schweinefleisch und Tamarinde, das normalerweise mit Klebreis gegessen wird.

  • Khao Soi: Eiernudeln serviert mit einer Currysauce, Fleisch, Zwiebeln und Limette.

Thailändische Küche: Die Gerichte aus Isaan

  • Som Tam: Ein würziger Papayasalat. Die süße Version wird mit gemahlenen Erdnüssen und Garnelen serviert (Som Tam Thai). Die salzige Version wird mit gemahlenen Krabben und eingelegter Fischsauce serviert (Som Tam Phoo Pha Ra).

  • Laap: Fein gehacktes Fleisch mit Chili, Zwiebeln, Minze und Zitronensaft aromatisiert.

  • Nam Tok: Dieses Gericht wird auf die gleiche Weise wie Laap zubereitet, verwendet aber gegrilltes Fleisch vom Grill, das in dünne Streifen geschnitten wird.

  • Gai Yang: Mariniertes und gegrilltes Huhn.

Thailändische Küche: Die Gerichte des Zentrums

  • Tom Yam: Eine würzige/bittere Suppe, aromatisiert mit Zitronengras, mit Huhn oder Meeresfrüchten.

  • Tom Kha: Ein Tom Yam mit Kokosmilch.

  • Geng Kiao Wan: Ein süßes grünes Curry aus grünen Chilis, Basilikum und Fleisch oder Fischbällchen.

Thailändische Küche: Die Gerichte des Südens

Die Thailändische Küche
  • Geng Som: Ein würziges Curry mit roten Chilis mit charakteristischer orangefarbener Farbe.

  • Roti: An der Grenze zwischen Crêpe und Tortilla, wird es süß oder herzhaft mit verschiedenen Zutaten gegessen.

  • Massaman: Ein süßes Curry mit Fleisch, Kokosnusscreme und Erdnüssen.

  • Khao Yam: Ein würziger Obst- und Gemüsesalat mit Fischsauce.

Früchte und Desserts in der Thailändischen Küche

Die thailändische Küche lässt sich bei Desserts und verschiedenen exotischen Früchten nicht lumpen. Besuchen Sie einen Straßenstand, der sich auf Desserts spezialisiert hat, und probieren Sie alles. Die Farben sind leuchtend und die Aromen köstlich!

Und voilà! In wenigen Absätzen haben Sie sich gerade eine schöne kleine thailändische kulinarische Kultur aufgebaut, die nur darauf wartet, gepflegt und weiterentwickelt zu werden.

Die Thais lieben es zu essen. Sie essen zu jeder Tages- und Nachtzeit in geselliger Runde. Wenn Sie ihre köstliche Küche probiert haben, werden Sie verstehen, warum!

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Häufig gestellte Fragen

Um die thailändische Küche zu entdecken, beginnen Sie mit Pad Thaï, Tom Yam (würzige Suppe), grünem Curry (Geng Kiao Wan) und Som Tam (Papayasalat). Diese Gerichte bieten einen guten Überblick über die thailändischen Aromen ohne zu scharf zu sein.

In Thailand verwendet man hauptsächlich eine Gabel und einen Löffel. Die Gerichte werden zwischen den Gästen geteilt und alles ist bereits zerkleinert. Stäbchen werden nur für Nudeln verwendet.

Die Region Isaan (Nordosten) ist für ihre sehr scharfe Küche bekannt, mit massiver Verwendung von Chili. Gerichte wie Som Tam oder Laap können besonders würzig sein.

Ja, viele Gerichte können für Vegetarier angepasst werden. Aber Vorsicht vor der oft verwendeten Fischsauce. Es gibt auch vegetarische Versionen von Currys und Gemüsebraten.

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