
Wat Tham Sua
Wat Tham Sua
Ein buddhistischer Tempel, der über den Reisfeldern von Kanchanaburi thront, beherbergt der Wat Tham Sua einen 18 m hohen goldenen Buddha und bietet einen Panoramablick auf den Fluss Mae Klong.
Wunderbar an einem felsigen Hügel angebracht, ist der Wat Tham Sua oder der Tigerhöhlen-Tempel ein unverzichtbares Symbol von Kanchanaburi. Lassen Sie uns diese Attraktion näher beleuchten!
Wenn Sie Urlaub in Kanchanaburi machen, einer Provinz in Westthailand, reservieren Sie einen halben Tag für einen Besuch im Kloster Wat Tham Sua. Sportliche Besucher vergessen die Standseilbahn und erklimmen gerne die 157 Stufen, die zum Chin Phrathanporn führen, einem monumentalen Buddha von 18 Metern Höhe, der dem Tempel seinen Ruf verleiht. Gleichfalls wird die mysteriöse, mit Tigerporträts geschmückte Höhle Ihre Neugier wecken. Doch ist es vor allem die vorteilhafte Lage des Wat Tham Sua über einem Hügel, die ihn zu einem empfehlenswerten Wanderziel für Liebhaber von Aussichtspunkten und malerischen Ausblicken auf die Landschaft macht. Die Schlausten werden diesen Besuch mit einer Bootsfahrt auf dem Fluss Mae Klong kombinieren!
Geschichte
Der Wat Tham Sua oder Wat Tham Suea – die Schreibweise ist egal – ist ein buddhistische Tempel, dessen Gründung nur bis 1971 zurückreicht. Der Name bedeutet "Tigerhöhlen-Tempel" in der Thai-Sprache. In der Tat verbirgt sich eine Höhle im Areal des Komplexes, wo sich einst ein eremitischer Mönch zum Meditieren zurückzog. Früher soll sich eine Tigerkolonie auf dem Hügel, auf dem der Tempel thront, angesiedelt haben. Die Höhle besteht noch heute, aber die großen Katzen sind verschwunden. Die Tiergestalten, die die Wände der Höhle verzieren, bewahren Spuren dieser fernen Zeit.
Heute
Trotz seiner Jugend und Entfernung vom Stadtzentrum von Kanchanaburi gilt der "Heiligtum der Tigerhöhle" als ein regionales Symbol. Er verfügt über zwei Hauptattraktionen: den Buddha in gigantischen Ausmaßen und die ungewöhnliche Höhle. Fotografen werden eine dritte hinzufügen: die einzigartige Aussicht auf die Reisfelder-Landschaften von Kanchanaburi.
Chin Phrathanporn, ein überlebensgroßer Buddha
Die Popularität des Ortes verdankt sich der Präsenz der mit Blattgold überzogenen Buddha-Statue, die die Mönche "Chin Phrathanporn" benannt haben. Der Buddha sitzt mit gekreuzten Beinen, eine Hand auf dem Knie und die andere nach oben gewandt. Diese Darstellung des Erleuchteten in Lotusform symbolisiert die Meditation, die die Seele reinigt und den Weg zur höchsten Weisheit öffnet. Wahrlich, die Handwerker haben nicht gespart: Mit einer Höhe von 18 Metern und einer Breite von 10 Metern ist die Größe der Statue fast unvergleichlich. Nicht weniger beeindruckend ist das Schauspiel der buddhistischen Rituale zu Füßen des Chin Phrathanporn, das Neugierige begeistern wird: Noch heute kommen Gläubige hierher, um Opfergaben darzubringen im Schein von duftendem Weihrauch oder Münzen. Eine Art, Buddha zu ehren und um seinen Segen in Geschäftsangelegenheiten, gute Ernten in der Landwirtschaft oder Kinder im Falle der Unfruchtbarkeit zu bitten.
Der Chedi
Die imposante Statue ist in einem Chedi untergebracht, der selbst nicht unauffällig ist. Seine Höhe misst 69 Meter bei einer Breite von 29 Metern. Beim Besuch der zwei Pagoden, die sich auf beiden Seiten des Chedi befinden, werden Sie einen vergleichenden Eindruck von den architektonischen Vorlieben Thailands und des Reichs der Mitte gewinnen.
Eine atemberaubende Aussicht
Für Romantiker ist der Höhepunkt des Wat Tham Sua wohl der Aussichtspunkt über dem felsigen Hügel. Der Blick auf die umliegende Landschaft ist, offen gesagt, atemberaubend. Die Landschaft offenbart Bergketten, durchsetzt mit Reisfeldern so weit das Auge reicht, an deren Rändern der Fluss Mae Klong fließt.
Der Aufstieg zum Heiligtum kann zu Fuß oder mit der Standseilbahn erfolgen. Im ersten Fall müssen Sie eine farbenfrohe Treppe mit 157 Stufen hinaufsteigen; halten Sie Ausschau nach den Nagas, serpentinische Gottheiten mit mehreren Köpfen, die die Treppe säumen.
Sobald Sie die letzte Stufe der Treppe erreicht haben, gelangen Sie zum Tempel-Innenhof. Viele Souvenirverkäufer drängen sich dort zusammen und stellen Handwerkswaren, Textilien und Keramik zur Schau. Sie müssen sie nicht ansprechen: Sie treten selbst an die Touristen heran.
Praktische Informationen
Wann sollte man besuchen?
Wenn Sie den Wat Tham Sua während Ihrer nächsten Reise nach Westthailand besuchen möchten, fahren Sie zu Beginn oder am Ende des Jahres (November bis Februar). Diese Jahreszeit, die unmittelbar nach Ende der Regenfälle kommt, sieht die Vegetation erneut erblühen. Das Grün der Hügel und Reisfelder belebt die Landschaft. Der Zeitraum von Mai bis Oktober sollte vermieden werden: In der Region Kanchanaburi herrscht Regenzeit.
Wie komme ich dorthin?
Das Kloster liegt etwa zwölf Kilometer von Kanchanaburi entfernt. Ihr Fahrer wird Sie während Ihres Aufenthalts in Kanchanaburi dorthin bringen.
Öffnungszeiten und Eintrittsgelder
Die Stätte ist sieben Tage die Woche geöffnet, aber die Öffnungszeiten unterscheiden sich je nachdem, ob der Besuch unter der Woche oder am Wochenende stattfindet:
- Montag bis Freitag: 7:30 – 16:30 Uhr;
- Samstag und Sonntag: 7:00 – 17:30 Uhr.
Der Zugang zum Wat Tham Sua ist kostenlos, aber wenn die Klettertour zum Gipfel zu sportlich für Sie ist, müssen Sie 10 Baht für die Fahrt mit der Standseilbahn bezahlen.
Kleiderordnung
Buddhisten sind sehr kritisch gegenüber der Frage der Bescheidenheit. Sorgen Sie dafür, dass Sie beim Besuch des Tempels angemessen gekleidet sind. Shorts, ärmellose Oberbekleidung oder Miniröcke verstoßen gegen die Konventionen. Entfernen Sie Ihre Schuhe, bevor Sie den Gebetsraum betreten.
Fotos
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